Was ist eine Geldherrin

FINDOM EINFACH ERKLÄRT

Findom wird auch als Geldsklaverei bezeichnet und ist im Grunde ein Fetisch von Männern, die im Austausch gegen Geld von einer Frau überwacht werden wollen. Sie bezahlen die Herrin dafür, dass sie kontrolliert werden, und diejenige, die sie kontrolliert, wird in diesem Zusammenhang Geldherrin genannt.

Von allen sexuellen Fetischen in der Welt hat die Geldsklaverei vielleicht eines der glamourösesten Bilder.

Schöne Frauen erhalten Geld und werden mit teuren Geschenken von devoten Männern überhäuft, die dafür so gut wie nichts wollen – es geht nur darum, sich der dominanten Frau zu unterwerfen und die Kontrolle über ihre Finanzen aufzugeben.

Ähnlich wie bei den physischen Formen des BDSM ist es diese Machtübergabe, die erregt. In den meisten Fällen treffen die Geldherrin und der Geldsklave nie real aufeinander – das meiste findet nur online statt.

Einige Geldherrin Kontakte bestehen aus einmaligen Zahlungen, andere sind reglementierte regelmäßige Geldtransfers. Einige Geldsklaven übergeben sogar wichtige Passwörter und die komplette Kontrolle über ihre Bankkonten an eine Geldherrin.

ABER WAS IST DER REIZ FÜR UNS MÄNNER?

Der Erregungsfaktor ergibt sich aus dem Gedanken, dass die Geldherrin in diesen extrem persönlichen Raum eindringt, der nun mal das Geld ist. Die Menschen messen ihren Selbstwert an ihrem Geld und nutzen die Geldsklaverei als eine Methode der psychologischen Selbstbeschädigung.

In der Tat werden wir in unserer Gesellschaft weitgehend durch unser Geld definiert, und es ist oft der Kontostand, den Männer benutzen, um sich mit anderen zu vergleichen.

Einer Geldherrin die Kontrolle über diesen Bereich zu geben ist ein sehr gewagter Schritt. Es ist Intimität, auf eine sehr kapitalistische und masochistische Art und Weise.

Wenn die meisten Geldsklaven mit der Herrin über Zahlungen kommuniziert, ist er frei von der ganzen Last und darf sein was tief in seiner Seele schlummert. Er gibt die Kontrolle ab und lässt sich führen.

DIE SCHATTENSEITEN

Ab gewissen Summen, landen nicht wenige mit der Zeit geschockt mit einem dicken Loch in der Brieftasche auf der Nase. Voller Bedauern und wieder auf den Boden der Tatsachen, ziehen dann die meisten die Reißleine und beenden den Kontakt oft ohne eine „Erklärung“ an die Geldherrin. Dieses Verhalten ist sehr häufig zu beobachten und kommt bei den Herrinnen natürlich überhaupt nicht gut an. Die meisten Geldsklaven finden ihre Herrin über Seiten wie unsere und Twitter, auf denen junge Frauen für ihre Dienste werben. Da dieser Fetisch den Anschein nach leicht verdientes Geld hat, übersteigt das Angebot natürlich die Nachfrage.

Das Internet hat die Szene revolutioniert. Alles, was man braucht, ist ein Twitter-Account, ein Mittel, um Zahlungen zu akzeptieren, ein paar Selfies, sich arrogant und geldgierig verhalten, und die „Fähigkeit“, Fremde über das Internet zu beschimpfen.

Es gibt natürlich einen krassen Unterschied zwischen einer echten Geldherrin die ihren Fetisch liebt und wirklich Spaß an den psychologischen Spielen mit ihrem Sklaven hat und einer Dame die sich nur den schnellen Euro erhofft und dabei so „dominant“ ist wie ein Blaubeerkuchen auf einer Kaffeefahrt eines Seniorenheims. Die Mehrzahl der Geldherrinnen sind junge Frauen  unter 25 Jahre alt, angelockt durch die Prämisse des leichten Geldes, ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich einlassen. Dieser Zustrom junger Frauen hat zu Spannungen zwischen ihnen und den erfahreneren Geldherrinnen geführt, was zu einem ständigen Zickenkrieg untereinander führt.

Die wenigsten wissen, dass die Top-Ladies Jahre damit verbringen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Es ist ein langer Prozess und alles andere als einfach.

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DER HAUPTGEWINN

Eine solche ehrgeizige Herrin ist zb  Maitresse Madeline, die 2014 in die Schlagzeilen geriet, als ein anonymer Mann ihr 42.000 Dollar  für eine einstündige Webcam-Sitzung zahlte. Das interessante dabei ist das er sich die Show nicht angesehen hatte.

Die Geldherrin Thedora wurde 2017 zur Millionärin. Nur durch Kryptowährungen die von ihren Sklaven online geschürft wurden.

So ein Glück haben die wenigsten und solche Sklaven wachsen auch nicht auf Bäumen. Frauen, die solche Umsätze erwirtschaften bzw. ein solches „Glück“ finden, haben einen langen und harten Weg hinter sich. Sie haben ihren Namen als Marke aufgebaut und jeden Tag diszipliniert an ihrem Geschäft gearbeitet. Das wichtigste ist aber das sie sich selbst treu geblieben sind und den Sklaven nichts vorspielen. Sie sind authentisch und das spüren echte Sklaven. Einer Geldherrin für die ein Geldsklave nicht irgendeine Nummer, sondern ein ganz persönliches Spielzeug ist hat ein Alleinstellungsmerkmal, das auf Dauer zwischen Geldregen und einer frustrierten Zicke den Unterschied macht.

Das ein Sklave eine derartige Summe auf den Tisch legt wie bei Maitresse Madeline ist mehr als unwahrscheinlich. Trotzdem ist die Webcam ein mächtiges Werkzeug um Umsatz zu generieren bzw, um seiner Herrin nah zu sein und ihr auf diese Art live das Geld zukommen zu lassen.

In der Cam finden dann oft Blackmail Spiele, Sissy Erziehungen oder peinliche Verhöre statt.

SCHLUSSWORT

Ein sehr wichtiger Punkt in einer Geldherrin und Geldsklaven Beziehung ist Vertrauen. Die Herrin hat eine sehr große Verantwortung gegenüber ihrer Sklaven. Fühlen sich die Zahlsklaven nicht verstanden sind sie sehr schnell wieder weg. Echter Findom ist keine stupide Abzocke, sondern eine ganz besondere emotionale Verbindung zwischen zwei Menschen. Eine gute Geldherrin passt auf ihr „Spielzeug“ auf und kennt die Risiken. Neben dem finanziellen Ruin, Verlust von Eigentum, zunehmende Verschuldung, Angst, psychische und physische Schäden geht es auch um Auswirkungen wie die persönlichen Beziehungen im wirklichen Leben, die oft auseinanderbrechen, wenn jemand von der Neigung eines geliebten Menschen erfährt. Es ist ein Tanz auf der Rasierklinge.

Die Menschen hatten schon immer eine bizarre Beziehung zu Geld, weil es so sehr mit Macht verbunden ist. So wie einige Männer es lieben, Frauen zu verwöhnen, so lieben es andere, die Kontrolle über ihre Finanzen abzugeben – so sehr, dass es sexuell erregend ist.

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